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Jubiläum 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Konstanz   Freiwillige Feuerwehr Konstanz
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2007
18 Berichte
28. Oktober 2007 – 150 Jahre FFK - das Finale
28. Oktober 2007 – Vorführungen auf dem Münsterplatz
27. Oktober 2007 – Feuerwehr mit der Modelleisenbahn auf dem Münsterplatz
20. Oktober 2007 – Erfolgreiche Werbung für die Jugendfeuerwehr
25. August 2007 – Löschangriff auf das ehrwürdige Konstanzer Münster
25. Juni 2007 – Der Funke sprang über
23. Juni 2007 – Großes Finale: "Wasser marsch!" aus allen Rohren
22. Juni 2007 – Der Gefahr zum Trotz
22. Juni 2007 – Herzliche Verbundenheit über Grenzen
22. Juni 2007 – "Und ich will Feuerwehrmann werden!"
22. Juni 2007 – Wichtig zur Gefahrenvermeidung
22. Juni 2007 – Feuerwehr schneidet Loch in den Grenzzaun
22. Juni 2007 – Immer ein brandaktuelles Thema
22. Juni 2007 – Brandheißes Jubiläum
22. Juni 2007 – Nostalgie in Rot
21. Juni 2007 – Heiße Kiste
05. Juni 2007 – Heiß auf Feuerwehr? Mach mit!
Juni 2007 – Das Jubiläum als Karikatur



28. Oktober 2007 – 150 Jahre FFK - das Finale

Am Verkaufsoffenen Sonntag beschloss die Freiwillige Feuerwehr Konstanz ihre über 4 Monate andauernden Aktivitäten zum 150-Jährigen Jubiläum mit einer kleinen Schau auf dem Münsterplatz. Dabei zeigte sie Vorführungen der Jugendfeuerwehr, eine Menschenrettung beim Brandeinsatz mit der Drehleiter und eine historische Löschvorführung des 8. Zuges (Allmannsdorf). Eine Feuerwehr-Modenschau beendete die abwechslungsreichen Festivitäten. Unter Leitung von Michael Koch unterhielt der Spielmannszug das Publikum.
Jubiläums-Überblick
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-11-03 00:37:44

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28. Oktober 2007 – 150 Jahre FFK - das Finale #1
28. Oktober 2007 – 150 Jahre FFK - das Finale #2
28. Oktober 2007 – 150 Jahre FFK - das Finale #3
28. Oktober 2007 – 150 Jahre FFK - das Finale #4
28. Oktober 2007 – 150 Jahre FFK - das Finale #5
28. Oktober 2007 – 150 Jahre FFK - das Finale #6
28. Oktober 2007 – 150 Jahre FFK - das Finale #7
28. Oktober 2007 – 150 Jahre FFK - das Finale #8
28. Oktober 2007 – 150 Jahre FFK - das Finale #9
28. Oktober 2007 – 150 Jahre FFK - das Finale #10
28. Oktober 2007 – 150 Jahre FFK - das Finale #11
28. Oktober 2007 – 150 Jahre FFK - das Finale #12
28. Oktober 2007 – 150 Jahre FFK - das Finale #13
28. Oktober 2007 – 150 Jahre FFK - das Finale #14

28. Oktober 2007 – Vorführungen auf dem Münsterplatz

Vom 1. Juli bis zum 28. Oktober – also während der der Ausstellung "Feuer & Flamme" im Kulturzentrum am Münsterplatz – ist samstags die Freiwillige Feuerwehr präsent und bietet den Zuschauern ein abwechslungsreiches Programm, das von Fettexplosion über Gefahrgut und Rauchmelderbis bis hin zum Handruckspritzenwettberb reicht.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-08-25 17:07:51

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25. August 2007 – Löschangriff auf das ehrwürdige Konstanzer Münster
18. August 2007 – Vorführung am Münsterplatz
14. Juli 2007 – Vorführung am Münsterplatz
30. Juni 2007 – Vorführung am Münsterplatz

Berichte

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25. August 2007 – Löschangriff auf das ehrwürdige Konstanzer Münster

27. Oktober 2007 – Feuerwehr mit der Modelleisenbahn auf dem Münsterplatz

Zum Abschluss der samstäglichen Aktionen auf dem Münsterplatz präsentierte sich der 5. Zug (Dingelsdorf) mit einem Löschfahrzeug und dem Rüstwagen. Als besonderen Gag hatte Zugführer Arthur Merk eine Modellbahn mitgebracht, die er unter dem Rauchhaus herumfahren ließ: Ein gelungener Blickfang für Jung und Alt!
Autor: nea

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27. Oktober 2007 – Feuerwehr mit der Modelleisenbahn auf dem Münsterplatz

20. Oktober 2007 – Erfolgreiche Werbung für die Jugendfeuerwehr

Der 8. Zug (Allmannsdorf) warb auf dem Münsterplatz 6 Interessenten für die Jugendfeuerwehr. Diese wurde in die kommenden Dienste eingeladen um dort zu "schnuppern". Wenn es ihnen dort gefällt, können sie einen Antrag auf Aufnahme in die Jugendfeuerwehr stellen. Die Aktion des 8. Zuges hat gezeigt, dass mit wenig Mitteln durch direkte Ansprache sehr wirkungsvoll Kinder für die Feuerwehr begeistert werden können.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-10-27 16:06:00

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20. Oktober 2007 – Erfolgreiche Werbung für die Jugendfeuerwehr

25. August 2007 – Löschangriff auf das ehrwürdige Konstanzer Münster

Während der Sommermonate informiert die Freiwillige Feuerwehr Konstanz jeden Samstag auf dem Münsterplatz über aktuelle und interessante Themen. Anschließend bietet sich ein Besuch der Jubiläumsausstellung an.
Heute demonstrierte der 9. Zug (Dettingen) über die Vornahme eines Löschangriffs am Konstanzer Münster.
Autor: hwr

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25. August 2007 – Löschangriff auf das ehrwürdige Konstanzer Münster

25. Juni 2007 – Der Funke sprang über

Feuerwehr-Jubiläum ein riesen Erfolg: Viele Tausende kamen zum Aktionstag

File-id: 2330
Foto: Aurelia Scherrer (23. Juni 2007)
Das 150-Jahr-Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz wird allen Beteiligten in bester Erinnerung bleiben. Vom Festakt bis zum Aktionstag – das gesamte Festwochenende war geradezu perfekt. Das Konzept, für die Bürger einen Aktionstag zu gestalten, um das Leistungsspektrum der Wehr anschaulich unter Beweis zu stellen, ging auf. Zigtausende kamen, sahen und staunten. Der Funke sprang über. „Es war ein schöner Tag und ein schönes Jubiläum. Wir werden noch lange davon zehren können“, konstatierte Feuerwehrkommandant Dieter Quintus glücklich und zufrieden.
Weder Dieter Quintus noch Feuerwehr-Pressesprecher Nikolaj Schutzbach wagen es, den Zuschauerandrang in Zahlen zu fassen. Fest steht nur: Das Interesse der Bürger übertraf die kühnsten Erwartungen. Während des gesamten Aktionstages brach der Zuschauer-Zustrom nie ab. Vom Gondelehafen bis zur Spiegelhalle hatte die Feuerwehr Konstanz einen Leistungsparcours aufgebaut. Die Bevölkerung konnte gemeinsam mit den Feuerwehrleuten den Umgang mit Spreizer und Schere – unverzichtbares Handwerkszeug für die technische Hilfeleistung – üben, sich über die Leistungen des Gefahrgutzuges informieren, alle Fahrzeuge besichtigen und sich die Gerätschaften erläutern lassen. Kinder und Erwachsene waren gleichermaßen fasziniert. Gerade für die Mädchen und Jungen war es ein unvergessliches Erlebnis, auf dem Schoß der Maschinisten sitzend die Drehleiter ausfahren und in Position bringen zu dürfen.
Die Motivation der Jugendfeuerwehr kannte keine Grenzen. Die Jugendlichen veranstalteten einen kleinen Kübelspritzen-Wettbewerb, der sich größter Beliebtheit erfreute. Unermüdlich schleppte die Feuerwehrjugend die schweren Eimer und pumpte Wasser, damit die Kleinen sich auf das Spritzen konzentrieren konnten. Die strahlenden Kinderaugen beflügelten die Feuerwehrjugend sichtlich.
Krönung des Tages waren die zahlreichen Schauübungen der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz unter Mitwirkung befreundeter Hilfsorganisationen, die im stündlichen Turnus erfolgten und von Nikolaj Schutzbach kompetent kommentiert wurden. Einige Besucher durften einen Notruf absetzen und die Zuschauer erlebten dann, wie die Feuerwehrleute per Funk alarmiert werden. Wie konzentriert und bedacht die Feuerwehrleute bei einem Verkehrsunfall agieren, wurde ebenso eindrücklich und anschaulich demonstriert, wie der klassische Löschangriff mit Menschenrettung, das Vorgehen bei einem Chemieunfall, wenn Fässer mit Gefahrgut von einem Lastwagen kippen und Auslaufen, Rettungsaktionen der Höhenrettungsgruppe und vieles mehr. Auch die Feuerwehr-Oldtimer-Ausstellung auf dem Münsterplatz war ein absoluter Publikumsmagnet, ebenso wie die Ausstellung „Feuer & Flamme“ im Kulturzentrum, wo die meisten Besucher im Anschluss feststellten: „Das muss ich mir noch mal in Ruhe anschauen.“
Zum Abschluss des Aktionstages warteten die Konstanzer Feuerwehrleute mit einer spontanen Zugabe unter dem Motto „Wasser aus allen Rohren“ auf. Mit Martinhorn-Untermalung verwandelte sich das Hafenbecken in einen großen Springbrunnen. Dieser Abschluss sowie alle anderen Demonstrationen wurden von den Zuschauern mit Applaus honoriert. Viele Bürger sagten den Feuerwehrleuten zudem ein herzliches Dankeschön.
Abends kamen alle 130 Feuerwehrleute, die den Aktionstag gestaltet hatten, in der Feuerwache zusammen, um das Jubiläum kameradschaftlich ausklingen zu lassen. Kommandant Dieter Quintus war stolz auf seine hochmotivierte Mannschaft und den erzielten Erfolg und sagte allen Akteuren „lieben, herzlichen Dank“. Diese waren sichtlich müde, aber vor allem glücklich und zufrieden. Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz würde sich freuen, wenn sich nun zahlreiche junge Konstanzer und Konstanzerinnen für die aktive Teilnahme in der Konstanzer Wehr entscheiden würden.
Autor: Aurelia Scherrer – Letzte Änderung: 2007-06-25 18:47:14

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23. Juni 2007 – Leistungsschau

23. Juni 2007 – Großes Finale: "Wasser marsch!" aus allen Rohren

"Wasser marsch!" aus allen Rohren
File-id: 2327
Foto: Aurelia Scherrer (23. Juni 2007)
Besucherströme bei der Leistungsschau im Stadtgarten und Hafen, auf dem Münsterplatz bei der Feuerwehr-Oldtimer-Schau und im Kulturzentrum am Münster bei der Ausstellung „Feuer & Flamme – 150 Freiwillige Feuerwehr Konstanz“: Bei einem Traumwetter feierte die Feuerwehr einen tollen Geburtstag. Schon am Vorabend hatten die Frauen und Männer beim Festakt im Konzil zusammen mit Politikern, befreundeten (Hilfs-)Organisationen, Gästen aus den Partnerstädten Fontainebleau und Tabor sowie Ämtern, Behörden und Freunden das Fest eingeläutet und anschließend die Ausstellung eröffnet.
Zum Abschluss der Leistungsschau entschlossen sich die Organisatoren spontan zu einem „Großen Finale“: Mit Wasserfontänen aus den Rohren des Feuerlöschboots, der Wasserkanone sowie B- und C-Strahlrohren zauberten sie einen herrlichen Regenbogen über das Hafenbecken.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-09-15 22:53:30

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23. Juni 2007 – Leistungsschau
22. Juni 2007 – Ausstellungseröffnung "Feuer und Flamme"
22. Juni 2007 – Festakt 150 Jahre Feuerwehr Konstanz
22. Juni 2007 – Gästeempfang für die Partnerstädte
22. Juni 2007 – Ginsheim - Konstanz
20. Juni 2007 – Bus wirbt für "Feuer und Flamme"
22. Juni 2007 – Jubiläumsimpressionen: Beilage des Südkurier
23. Juni 2007 – Leistungsschau #01
23. Juni 2007 – Leistungsschau #02
23. Juni 2007 – Leistungsschau #03
23. Juni 2007 – Leistungsschau #04
23. Juni 2007 – Leistungsschau #05
23. Juni 2007 – Leistungsschau #06
23. Juni 2007 – Leistungsschau #07
23. Juni 2007 – Leistungsschau #08
23. Juni 2007 – Leistungsschau #09
23. Juni 2007 – Leistungsschau #10
23. Juni 2007 – Leistungsschau #11
23. Juni 2007 – Leistungsschau #12
23. Juni 2007 – Leistungsschau #13
23. Juni 2007 – Leistungsschau #14
23. Juni 2007 – Leistungsschau #15
23. Juni 2007 – Oldtimerschau #1
23. Juni 2007 – Oldtimerschau #2
22. Juni 2007 – Festakt #1
22. Juni 2007 – Festakt #2
22. Juni 2007 – Festakt #3
22. Juni 2007 – Festakt #4
22. Juni 2007 – Festakt #5
22. Juni 2007 – Festakt #6
23. Juni 2007 – Oldtimerschau #3
23. Juni 2007 – Dankesabend mit Gästen #1
23. Juni 2007 – Leistungsschau #16
23. Juni 2007 – Leistungsschau #17
23. Juni 2007 – Leistungsschau #18
23. Juni 2007 – Leistungsschau #19
23. Juni 2007 – Oldtimerschau #4
23. Juni 2007 – Dankesabend mit Gästen #2
www.feuerwehr-kreuzlingen.ch: 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Konstanz
suedkurier.de: 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Konstanz am 22. Juni 2007
suedkurier.de: 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Konstanz am 23. Juni 2007
konstanz.de: Viel Lob und Anerkennung für die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz - Festakt zum 150-jährigen Jubiläum­
firepics-rs.de: Veranstaltung - 150 Jahre FF Konstanz
feuerwehr-weblog.de: Feuer und Flamme: 150 Jahre FF Konstanz (Komplette Bildergalerie)
feuerwehr-weblog.de: 150 Jahre FF Konstanz: Stadtbus (Bildergalerie)
feuerwehr-weblog.de: 150 Jahre FF Konstanz: Oldtimerausstellung (Bildergalerie)
feuerwehr-weblog.de: 150 Jahre FF Konstanz: Höhenrettung (Bildergalerie)
feuerwehr-weblog.de: 150 Jahre FF Konstanz: Drehleiter (Bildergalerie)
feuerwehr-weblog.de: 150 Jahre FF Konstanz: Menschenrettung (Bildergalerie)
feuerwehr-weblog.de: 150 Jahre FF Konstanz: Wasserrettung (Bildergalerie)
feuerwehr-weblog.de: 150 Jahre FF Konstanz: Gefahrgut (Bildergalerie)
feuerwehr-weblog.de: Auch nach 150 Jahren noch Feuer und Flamme
www.zeigdich.de: Foto-Galerie Oldtimer-Schau und Ausstellung "Feuer & Flamme"

22. Juni 2007 – Der Gefahr zum Trotz

Festakt zum Feuerwehrjubiläum: 450 Gäste würdigen Arbeit der Konstanzer Feuerwehr

Das Konzil war Schauplatz für ein Wiedersehen unter Feuerwehrkameraden verschiedener Nationen. Zugleich bot es den idealen Rahmen, um die Feuerwehr Konstanz anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens zu feiern. 400 Gäste, darunter Bundes- und Landtagsabgeordnete sowie weitere politische Vertreter würdigten das ehrenamtliche Engagement der 270 Mitglieder der aktiven Wehr sowie die Leistungen ihrer Vorgänger.
Stadtbrandmeister und Feuerwehrkommandant Dieter Quintus blickte zufrieden in die Runde, während er die Würdenträger begrüßte. Auch Vertreter des Internationalen Bodensee Feuerwehrbundes – die erste Verbindung von Feuerwehren aus drei Staaten – waren zugegen. Der Feuerwehrdienst überwindet Grenzen, wie die Teilnahme der Delegationen aus den Konstanzer Partnerstädten und der Vertreter der Kreuzlinger Wehr beispielhaft zeigte.
„Seit 150 Jahren beschützt die Freiwillige Feuerwehr Konstanz die Stadt vor Feuer und Brand, aber auch vor vielen anderen Gefahren“, konstatierte Oberbürgermeister Horst Frank in seiner Festrede, und erinnerte sogleich an den Hochwassereinsatz im Jahr 1999. Sein Resümee: „Wir wissen, dass wir uns auf die Feuerwehr verlassen können.“ Was die Feuerwehrleute leisten, sei „bürgerschaftliches Engagement im wahrsten Sinne“. Sie sind stets bereit, Gefahren auf sich zu nehmen und gar ihr Leben für die Sicherheit der Bürger zu riskieren. „Sie leben Solidarität“, so Horst Frank. „Gemeinsinn, Mut und Nächstenliebe sind unverzichtbare Tugenden der Freiwilligen Feuerwehr.“
Das Konstanzer Stadtoberhaupt lobte das Engagement der ehrenamtlichen Feuerwehrleute, hob jedoch auch den Einsatz der hauptamtlichen Kräfte mit Kommandant Dieter Quintus hervor. „Ohne vorausschauende Planung könnte kein erfolgreiches Krisen-Management geleistet werden“, konstatierte Frank. Er wies auf das organisatorische Talent und das Verantwortungsbewusstsein der Führungskräfte hin, die Menschen aus gefährlichen Situationen führen und sie heil aus den Krisenherden herausholen. Dass eine solche Organisationsstruktur in der Geschichte des Brandschutzes und Feuerwehrwesens nicht immer selbstverständlich war, zeigte Frank mit einem geschichtlichen Rückblick auf. Vor der Gründung der Konstanzer Feuerwehr herrschte noch Chaos an den Einsatzstellen, was den Niederbrand von ganzen Stadtteilen zur Folge hatte. Dass die Stadt Konstanz hinter „ihrer“ Wehr steht, zeigt sich darin, dass sie für die moderne Ausrüstung dieser Sicherheitstruppe sorgt. Beweis: OB Horst Frank überreichte das Modell der neuen Knickarmleiter, welche in drei Monaten geliefert wird.
Zahlreiche Gratulanten, darunter Dr. Frank Knödler, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg und Kreisbrandmeister Rolf-Jürgen Stoffel, würdigten die Konstanzer Feuerwehr. Mit einer Geburtstagstorte und weiteren Präsenten bedankten sich die befreundeten Hilfsorganisationen für die stets kompetente Zusammenarbeit und die kameradschaftlichen Beziehungen.
Tobias Engelsing, Direktor der Städtischen Museen, bat schließlich zum Imbiss und lud die Festgesellschaft zur Eröffnung der Ausstellung „Feuer & Flamme“ ins Kulturzentrum am Münster ein.
Autor: Aurelia Scherrer – Letzte Änderung: 2007-06-25 18:46:23

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22. Juni 2007 – Festakt 150 Jahre Feuerwehr Konstanz
22. Juni 2007 – Ausstellungseröffnung "Feuer und Flamme"

22. Juni 2007 – Herzliche Verbundenheit über Grenzen

Beständige Freundschaften mit Feuerwehren der Konstanzer Partnerstädte – Tábor nimmt einen besonderen Stellenwert ein

File-id: 2263
Foto: Aurelia Scherrer (22. Juni 2007)
File-id: 2264
Foto: Aurelia Scherrer (22. Juni 2007)
Noch während des "kalten Krieges" durchbrachen die Feuerwehren aus Konstanz und Tábor (CZ) den Eisernen Vorhang.
Die Feuerwehr Konstanz ist nicht nur eine tatkräftige Wehr, sondern auch ein Zugpferd, gerade wenn es um Freundschaften über Grenzen hinweg geht. Mit den Floriansjüngern der Nachbarstadt Kreuzlingen besteht ein intensiver Austausch – trotz EU-Außengrenze. Interessant ist aber auch der Kontakt mit den Kameraden aus den Konstanzer Partnerstädten Fontainebleau, Lodi, Richmond und Tábor. Gerade der Beziehung zur letztgenannten Stadt kommt eine besondere Bedeutung zu, denn diese Freundschaft wurde zu Zeiten des „Eisernen Vorhangs“ begründet. Für die Tschechen hat die Städtepartnerschaft deshalb eine symbolische Bedeutung: Freiheit.
Eigentlich alle Städtepartnerschaftgründungen erfolgten unter Mitwirkung der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz. Dabei taucht immer wieder ein Name in den Niederschriften auf: Rudolf Santo, Vorgänger von Feuerwehrkommandant Dieter Quintus. Während die Partnerschaften zu Fontainebleau, Lodi und Richmond vor allem dem Zweck diente, die Völker einander näher zu bringen, nimmt die tschechische Stadt Tábor einen besonderen Stellenwert ein, denn trotz des „Eisernen Vorhangs“ wurde eine Partnerbeziehung aufgebaut.
Nicht nur auf kommunalpolitischer Ebene erfolgte die Gründung dieser Städtepartnerschaft, die nach Überwindung etlicher Hürden letztlich 1984 besiegelt wurde. Gewisse Doppelfunktionen – man denke hier an Stadtrat und Feuerwehrler Konrad Schatz und Herbert Schenk – beschleunigten auf Feuerwehr-kameradschaftlicher Basis über Sprachgrenzen hinweg persönliche Beziehungen. Auf Táborer Seite war von Anfang an auch der Feuerwehrkommandant Zdenek Dvorak aktiv, dem die Städtepartnerschaft und die seither rege gepflegte Freundschaft zwischen den beiden Feuerwehren viel bedeutet. Als die Feuerwehr Tábor im Jahr 2004 ihr 50-jähriges Bestehen feierte, widmete Dvorak drei Seiten der Festschrift der Partnerbeziehung zu Konstanz und übersetzte sie sogar persönlich ins Deutsche. Die „ersten, fast konspirativen Treffen“ datiert Dvorak ins Jahr 1981. 1982 kam es zu einem „inoffiziellen Treffen“ des Konstanzer Feuerwehrkommandanten Rudolf Santo und des Stadtratmitgliedes Konrad Schatz mit Kommandant Zdenek Dvorak und Brandschutzinspektor Jaroslav Janovsky, wobei die gegenseitigen Vorstellungen besprochen wurden. Aufgrund der damaligen politischen Lage mussten viele Hindernisse überwunden werden. Konrad Schatz erinnert sich: „Polizisten, Journalisten und kirchliche Bedienstete durften damals nicht einreisen. Wie aber kam er als Mesner vom Münster zur Einreiseerlaubnis? Wenn nach seinem Beruf oder Arbeitgeber gefragt wurde, habe er lediglich „Münster“ angegeben. Keiner habe näher nachgefragt.
Bereits 1984 kam es dann zum ersten offiziellen Besuch. 24 Konstanzer Feuerwehrmänner reisten nach Tábor und im darauffolgenden Jahr erfolgte der Gegenbesuch. Für die Táborer wurde ein Traum wahr. Nun hatten sie die Möglichkeit, aus der totalen Isolation auszubrechen. Es ist ein Stück erlebte Geschichte mit einem erfreulichen Ausgang. Die Freundschaft zwischen Táborer und Konstanzer Feuerwehrleuten und deren Familien ist sehr eng. Jedes Jahr besucht man sich gegenseitig und die Herzlichkeit ist deutlich spürbar.
Autor: Aurelia Scherrer – Letzte Änderung: 2007-06-25 18:47:48

22. Juni 2007 – "Und ich will Feuerwehrmann werden!"

Jugendfeuerwehr begeistert Jungen und Mädchen gleichermaßen

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Foto: Aurelia Scherrer (22. Juni 2007)
Der kleine Drache Grisu könnte das Maskottchen sämtlicher Jugendfeuerwehren sein. Beinahe jedes Kind kennt die Zeichentrickfilm-Serie und weiß um die Not des kleinen Grisu, der versucht, kein Feuer zu spucken, und der immer wieder vehement ausruft: „Und ich will Feuerwehrmann werden!“ Die Jungen und Mädchen, die in der Jugendfeuerwehr tätig sind, können Grisu verstehen, denn eine spannendere Beschäftigung können sie sich kaum vorstellen.
58 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren sind in der Jugendfeuerwehr tätig, die in Konstanz 1958 gegründet wurde. Die Vermittlung „trockener“ Materie steht nicht auf dem Programm. Alle zwei Wochen treffen sie sich mittwochs in der Hauptfeuerwache zum sogenannten „Allgemeinen Dienst“. Hierbei werden die Ausbildungsthemen laut Dienstplan durchgenommen. Keine Sorge, es handelt sich dabei nicht nur um graue Theorie, sondern auch auf die Praxis wird sehr viel Wert gelegt. Der Umgang mit Kleinlöschgeräten und die Grundkenntnisse des Löschangriffs werden praxisnah vermittelt. Und das will geübt sein! Im Sommer sieht man deshalb die Jugendfeuerwehr häufig direkt am Bodensee- oder Rheinufer. Sie rufen laut „Wasser marsch!“ und üben den Löschangriff. Danach ist eine Wasserschlacht angesagt. Feuerwehrdienst ist also absolut keine „trockene“ Angelegenheit! Das ist natürlich längst nicht alles, was in der Jugendfeuerwehr gelernt wird. Der agile Nachwuchs nimmt regelmäßig an Jugendfeuerwehr-Wettkämpfen, wie beispielsweise Bundeswettkampf und Leistungsspange, teil. Da kommt garantiert sportlicher Ehrgeiz auf. Der Spaß, aber auch die Kameradschaft kommen ebenfalls nicht zu kurz. Ausflüge und Fußballturniere stehen ebenso auf dem Programm. Höhepunkt im Jahreskalender der Jugendfeuerwehr ist das Jugendfeuerwehrzeltlager, wo sich die Feuerwehrjugend aus nah und fern trifft. Allein der Anblick der Zelte, die phantasievoll mit Zäunen und entsprechenden Feuerwehr-Accessoires gestaltet sind, macht Lust auf Feuerwehr. Von den Erlebnissen auf den Zeltlagern erzählen noch Jahre später sowohl die Kinder und Jugendlichen, als auch die Erwachsenen mit Begeisterung.
Autor: Aurelia Scherrer – Letzte Änderung: 2007-06-25 18:48:09

22. Juni 2007 – Wichtig zur Gefahrenvermeidung

Feuerwehrkommandant Dieter Quintus gibt Tipps zum vorbeugenden Brandschutz

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Foto: Aurelia Scherrer (22. Juni 2007)
Die häufigsten Unfälle passieren durch Unachtsamkeit, Nachlässigkeit, Unkenntnis oder Leichtsinn. Gerade im Alltag lauern viele Gefahren und es ist hilfreich, wenn man weiß, wie man richtig reagiert. Wer kennt sich in dieser Hinsicht besser aus als Feuerwehrkommandant Dieter Quintus, der über 36-jährige Erfahrung im Feuerwehrdienst verfügt?
Was darf Ihrer Ansicht nach in keinem Haushalt fehlen?
Rauchmelder, damit ein Brand rechtzeitig erkannt wird, besonders in der Nacht. Auch ein Löschgerät sollte vorhanden sein, beispielsweise eine Löschdecke. Sie ist ideal, um brennendes Fett zu bekämpfen.
Gibt es wirklich Menschen, die brennendes Fett, beispielsweise bei einem Fritteusenbrand, mit Wasser zu löschen versuchen?
Ja, die gibt’s. Wir hatten schon Fälle, da hat nach einer solchen Fettexplosion die ganze Küche gefehlt. Nicht zu vergessen sind die schweren Verbrennungen, die sich die Personen zugezogen haben.
Wie reagiert man richtig, wenn es brennt?
Sofort die Notrufnummer 112 wählen und Fenster und Türen schließen. Eigene Löschversuche dauern meist zu lange. Was meinst Du, wie lange es dauert, um einen zehn Liter Eimer mit Wasser zu füllen? Es gilt, die Brandwohnung zügig zu verlassen und dabei auf jeden Fall die Türe zu schließen, um die Luftzufuhr sowie das Verrauchen des Treppenhauses zu verhindern.
Beim Wort Treppenhaus hat der Herr Kommandant gerade noch an etwas anderes gedacht, oder?
Vielfach werden in Treppenhäusern irgendwelche Gegenstände reingestapelt und die Fluchtwege sind eingeengt. Bei Rauch fliegt man dann über das Zeug. Das heißt: Bitte Treppenhäuser freihalten.
Das erinnert mich an mit Holzkeilen dauerhaft geöffnete Brandschutz- und Rauchabschlusstüren. Darf man das überhaupt?
Natürlich nicht, denn bei diesen Türen handelt es sich um baulichen Brandschutz, der gesetzlich geregelt ist. Große Wohnanlagen und öffentliche Gebäude sind mit Brandschutz- und Rauchabschlusstüren ausgestattet, die generell geschlossen sein müssen. Wenn das stört, gibt es eine Alternative: Türen, die über einen Melder gesteuert werden und sich im Brandfall automatisch schließen.
Heimwerker, so höre ich ab und zu, sind bei Feuerwehrleuten nicht unbedingt beliebt. Wo lauern hier die Gefahren?
Beim Umgang mit lösungsmittelhaltigem Klebstoff. Beispielsweise beim Teppichboden verkleben, muss immer für gute Belüftung gesorgt sein. Ich erinnere mich an zwei, drei Fälle in Konstanz, die waren von der harten Sorte. Der Fußboden war gerade verklebt, der Raum nicht belüftet, jemand drückte die Klingel, der Funke hat gezündet und die Bude ist explodiert. Die Temperatur bei der Verpuffung war so hoch, dass der Lack von der Türe weg war.
Mich beschleicht immer ein ungutes Gefühl, wenn jemand den Bohrer einsetzt, denn es könnte ja eine elektrische Leitung getroffen werden.
Da passiert eher selten etwas. Wenn eine elektrische Leitung angebohrt wird, fliegt normalerweise die Sicherung raus.
Wo lauern sonst noch Gefahren?
Beispielsweise nicht nur zur Weihnachtszeit vergessene Kerzen. Dann gibt es natürlich noch die klassischen Saisonbrandfälle, wie jetzt im Sommer der schlechte Umgang beim Grillen. Viele nehmen keinen Feststoffanzünder, sondern Brennspiritus. Die Kohle brennt nicht sichtbar und die Leute leeren dann den Brennspiritus drauf. Dann gibt es eine Verpuffung, und wer nicht schnell genug ist, dem kann die Flasche in der Hand explodieren. Da kann ich mich noch gut an ein paar Fälle erinnern...
Und wo lagert man Campinggasflaschen?
Auf keinen Fall im Keller! Das ist verboten. Am besten im Freien auf dem Balkon, so man denn einen hat.
Welche Themen sind in Bezug auf Sommerfeste noch brandaktuell?
Nicht ganz abgezogene Kabeltrommeln, an die alles Mögliche angeschlossen wird, ohne zu beachten, wie viel Strom von der Trommel abgenommen werden darf. Und dann fängt die Kabeltrommel an zu brennen.
Und was ist mit den klassischen Mehrfachsteckdosen?
Da hatten wir vor einiger Zeit einen interessanten Einsatz. Verschiedene Mehrfachsteckdosen waren aneinander gereiht und Kühlschränke, Wasserkocher, Fritteusen, lauter riesige Stromfresser, angeschlossen worden. Das war abenteuerlich. Natürlich kam es zum Kabel- und Schwelbrand und die Stadtwerke hatten dann auch ein Problem...
Werden Notrufe eigentlich richtig abgesetzt?
Im Großen und Ganzen schon. Lediglich Notrufe über Handy stellen ein gewisses Problem dar. Es kann je nach Witterung passieren, dass wir Notrufe aus Bayern bekommen – oder umgekehrt. Deshalb sollten diejenigen, die einen Notruf absetzen, immer sagen, aus welcher Stadt sie anrufen.
Ist die Feuerwehr mit dem Verhalten der Autofahrer zufrieden, wenn sie mit Martinshorn zum Einsatz fährt?
Das ist unterschiedlich. Manche tun sich schwer damit, langsam zur Seite zu fahren, um Platz zu schaffen. Der Autofahrer darf zu diesem Behufe auch langsam über eine rote Ampel fahren. Ich persönlich fahre übrigens ungern rechts an einer Autokolonne vorbei, denn viele haben noch das „rechts ranfahren“ in Erinnerung. Aber das war noch zu Zeiten, als es noch keine Busspur gab. Busspuren dienen auch Rettungsfahrzeugen zum zügigen Vorankommen.
Nachgefragt hat Aurelia Scherrer
Autor: Aurelia Scherrer – Letzte Änderung: 2007-06-25 18:48:52

22. Juni 2007 – Feuerwehr schneidet Loch in den Grenzzaun

150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Konstanz: Sonderausstellung „Feuer und Flamme“ plus Aktionstag am Samstag

File-id: 2257
Foto: Aurelia Scherrer (22. Juni 2007)
Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz und die Feuerwehr Kreuzlingen sind seit jeher eng miteinander verbunden. Einblick in 150 Jahre bewegte Geschichte gibt die Sonderausstellung „Feuer & Flamme“ im Kulturzentrum am Münster. Die Konstanzer Floriansjünger laden zudem zum Aktionstag am Samstag, 23. Juni, von 10 bis 18 Uhr ein.
Die Feuerwehr schnitt tatsächlich ein Loch in den Grenzzaun. Nein, nicht jüngst, um die Kunstgrenze auf Klein Venedig zu ermöglichen. Dies geschah im November 1944, als in Kreuzlingen eine Couvertfabrik brannte. Obwohl in Deutschland Krieg herrschte und die Grenze abgeriegelt war, schnitten die Konstanzer Feuerwehrleute ein Loch in den Grenzzaun und halfen den Kreuzlingern beim Löschen. Unglaublich? Aber wahr! Den Beweis hierfür sowie viele weitere spannende und brandheisse historische Geschichten präsentiert Dr. Tobias Engelsing, Direktor der städtischen Museen, in seiner ersten grossen Sonderausstellung im Konstanzer Kulturzentrum am Münster. „Feuer & Flamme“ hat der bekannte Konstanzer Historiker diese faszinierende Schau betitelt, die am Samstag, 23. Juni, pünktlich zum Jubiläumsfest der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz eröffnet wird.

Faszinierend

Dass Tobias Engelsing nicht nur ein fachkundiger Historiker und ein engagierter Museumsleiter, sondern auch Feuerwehrmann ist, merkt man der lebhaften Ausstellung sofort an. Faszinierende Bilddokumente grosser Brände, alte Löschgeräte, Feuerwehruniformen und viele weitere Exponate illustrieren die Entwicklung des Feuerwehrwesens. Eigens für diese Ausstellung wurde zudem ein Film produziert, in welchem Zeitzeugen der vergangenen fünfzig Feuerwehrjahre zu Wort kommen.

Aktiv

„Feuer & Flamme“ ist keine 08/15-Ausstellung. Auch Mitmachen ist angesagt. Kinder können Feuerwehruniformen anprobieren und die Zeit stoppen, die sie zum Anziehen benötigen. „Feuerwehrleute brauchen im Schnitt 45 Sekunden dazu“, weiss Tobias Engelsing. Ausserdem ist eine Fotowand mit einem Gruppenbild aus den 1920er Jahren aufgebaut. Ein paar Gesichter sind herausgeschnitten und die Ausstellungsbesucher sind eingeladen, das Bildnis wieder zu vervollständigen und ein Erinnerungsfoto von sich machen zu lassen. Kinder und Jugendliche können ausserdem ausprobieren, wie schwer es ist, ein Sprungtuch auszubreiten.

Brandheiss

Dazu kommt noch ein brandheisses Rahmenprogramm während der gesamten Ausstellungsdauer (bis 31. Oktober) mit Schauübungen der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz, Feuergassen-Führungen der Tourist Information Konstanz, Talk-Abende und vieles mehr.

Oldtimer

Liebhaber historischer Feuerwehrfahrzeuge kommen am Samstag, 23. Juni, ebenfalls auf ihre Kosten. Auf dem Münsterplatz vor dem Kulturzentrum werden originalgetreu restaurierte Feuerwehr-Oldtimer aus dem gesamten Bodenseegebiet präsentiert. Etwa die Hälfte dieser Exponate kommen eigens zu diesem Feuerwehr-Geburtstag aus der Schweiz. Wiederum ein sichtbares Zeichen für die grenzüberschreitende Verbundenheit.
Autor: Aurelia Scherrer – Letzte Änderung: 2007-06-25 18:49:10

22. Juni 2007 – Immer ein brandaktuelles Thema

„Feuer & Flamme“: Sonderausstellung zum 150-Jahr-Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz

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Foto: Aurelia Scherrer (21. Juni 2007)
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Foto: Aurelia Scherrer (22. Juni 2007)
Pressetermin im Kulturzentrum. Feuerwehr-Kommandant Dieter Quintus, der erst um 5 Uhr morgens vom Unwettereinsatz zurückkehrte, hält sich per Funkmeldeempfänger über das aktuelle Einsatzgeschehen auf dem Laufenden. Die Unverzichtbarkeit der Feuerwehrarbeit wurde pünktlich zum 150-jährigen Bestehen der Konstanzer Wehr wieder einmal deutlich. Für Dr. Tobias Engelsing, Direktor der Städtischen Museen, ist das Jubiläum Grund und Anlass, die Entwicklung der ältesten Selbsthilfeorganisation der Stadt spannend, informativ und unterhaltsam in der Sonderausstellung „Feuer & Flamme“ im Kulturzentrum am Münster aufzuzeigen.
Es ist wohl eine Seltenheit, dass einer Feuerwehr zu ihrem Jubiläum eine Sonderausstellung gewidmet wird, die über vier Monate zu sehen ist. Was hat Tobias Engelsing dazu bewogen, seine erste große Sonderausstellung der Feuerwehr Konstanz zu widmen? „Wenn eine Einrichtung wie die Feuerwehr den 150. Geburtstag feiert, drängt es sich geradezu auf, die Geschichte dieser bürgerschaftlichen Institution zu erklären“, so Engelsing, der anfügt: „Und dies gerade in einer Zeit, in der das ehrenamtliche Engagement deutlich nachlässt.“ In nur drei Monaten kreierte Engelsing mit seinem Team eine anschauliche, informative und unterhaltsame Ausstellung, die sich der Entwicklung im Barndschutz vom Mittelalter bis heute widmet.
„Mitte des 19. Jahrhunderts gab es schon Überlegungen, die mittelalterliche Gesellschaftsordnung zu modernisieren“, erläutert Engelsing. Doch erst der Brand der Rheinbrücke 1856 stellte die untaugliche Löschordnung, bei der jeder Bürger mehr oder weniger zum Löschen eilte, vehement in Frage. Als dann noch die Fabrik eines Konstanzer Spritzenherstellers brannte „machte es schwupps: Wir brauchen eine Feuerwehr“, erzählt Tobias Engelsing lebhaft. So entstand vor 150 Jahren eine demokratisch organisierte Freiwillige Feuerwehr. „Seither wird die Daseinsvorsorge in Sachen Sicherheit von Freiwilligen getragen“, so Engelsing. In der Schweiz ist die Feuerwehr ein Pflichtsystem, in Frankreich militärisch organisiert, und deutsche Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern verfügen über eine Berufsfeuerwehr.
Die Sonderausstellung „Feuer & Flamme“ illustriert eindrucksvoll die Zustände im Mittelalter, die Gründung der Konstanzer Feuerwehr, die Entwicklung der Mechanisierung, Technisierung und Motorisierung, die Veränderungen in Kriegszeiten, verschweigt aber gleichwohl die finsteren Stunden der Konstanzer Wehr im dritten Reich nicht. Sie spricht aber auch die Besonderheit der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Beispiel Konstanz-Kreuzlingen an. Flankiert wird die Ausstellung durch museumspädagogische Programme, aber auch jeden Samstag von Übungen der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz auf dem Münsterplatz.
Die Konstanzer Wehr hat jedoch auch Nachwuchsprobleme. Die Stadtwerke Konstanz machten zum Feuerwehrjubiläum ein besonderes Geschenk: Ein Bus der Stadtwerke – eine echt „heiße Kiste“ mit flotter Werbung, für die echte Konstanzer Feuerwehrfrauen und -männer als Fotomodels zur Verfügung standen - wirbt die nächsten Wochen und Monate zum Mitmachen. Der Aktionstag am Samstag, 23. Juni, demonstriert am Konstanzer Hafen zudem lebhaft das Leistungsspektrum der modernen Feuerwehr, und vor dem Kulturzentrum am Münster gibt es mit 22 Fahrzeugen - Baujahr 1924 bis Anfang der 60er Jahre - eine interessante Feuerwehr-Oldtimer-Schau.
Autor: Aurelia Scherrer – Letzte Änderung: 2007-06-25 18:49:24

22. Juni 2007 – Brandheißes Jubiläum

150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Konstanz

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Foto: Aurelia Scherrer (22. Juni 2007)
Konstanz wird am Samstag, 23. Juni, das Mekka für Blaulichtorganisationen und interessierte Kinder und Erwachsene. Der Grund: Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz, die größte Wehr im Landkreis Konstanz, feiert ihr 150-jähriges Bestehen mit einem spektakulären Aktionstag inklusive faszinierender Schauübungen. Bereits am Vorabend werden mehr als 400 Gäste zum Festakt im Konzil erwartet, darunter Vertreter aus Politik, Delegationen der Feuerwehrverbände, der Feuerwehren und Hilfsorganisationen.
Die Feuerwehr Konstanz genießt ein hohes Ansehen weit über die Region hinaus. Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz ist nicht nur die größte Feuerwehr im Landkreis Konstanz, sondern am gesamten Bodensee. Und sie ist auch weit über die eigentliche Konstanzer Gemarkungsgrenze tätig. Die Ölwehr der Konstanzer Wehr ist beispielsweise für einen Großteil des Untersees sowie für Teile des Obersees und Überlingersees zuständig. Auf dem Gemarkungsgebiet Reichenau ist sie originär für die Verkehrsunfallrettung zuständig. Im Rahmen der Überlandhilfe steht sie ferner mit ihren Standard- und Sonderfahrzeugen allen anderen Feuerwehren der Region zur Verfügung.
Aus Anlass des 150-Jahr-Jubiläums präsentiert die leistungsstarke Feuerwehr anschaulich ihr Leistungsspektrum. Am Samstag, 23. Juni, veranstaltet sie insbesondere für die interessierte Bevölkerung von 10 bis 18 Uhr im Konstanzer Stadtgarten und am angrenzenden Konstanzer Hafen einen Aktionstag. Sämtliche Themenbereiche werden vorgestellt und im stündlichen Turnus werden spektakuläre Schauübungen die Arbeit der Feuerwehrleute eindrücklich veranschaulichen. Vom klassischen Brandeinsatz über Gefahrgutunfall bis hin zum Sturz eines Autos in das Hafenbecken reicht das Schauprogramm. Und Liebhaber alter Feuerwehrautos kommen mit der „Oldtimer-Ausstellung“ auf dem Konstanzer Münsterplatz auf ihre Kosten.
Welchen Stellenwert die Freiwillige Feuerwehr Konstanz hat, spiegelt sich in einem weiteren Jubiläums-Glanzlicht wider. Dr. Tobias Engelsing, Direktor der städtischen Museen, hat eigens zu diesem Anlass eine Sonderausstellung unter dem Motto „Feuer & Flamme“ kreiert, die ab Samstag im Kulturzentrum am Münster zu sehen ist. Diese brandheiße Ausstellung befasst sich mit der Geschichte dieser Wehr, den größten Bränden, der Zusammenarbeit über Grenzen hinweg und lässt Zeitzeugen zu Wort kommen. Kinder können Feuerwehr-Uniformen anprobieren, testen, wie schwer es ist, ein Sprungrettungstuch auszubreiten und vieles mehr. Der Tag wird abwechslungsreich, interessant und ein Erlebnis für Kinder und Erwachsene.
Autor: Aurelia Scherrer – Letzte Änderung: 2007-06-25 18:49:39

22. Juni 2007 – Nostalgie in Rot

Historische Feuerwehrfahrzeuge zum 150-jährigen Jubiläum

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Foto: Michael Tillner (30. März 2007)
Aus der Bodenseeregion, aber auch aus Stuttgart und aus Sulz am Necker reisen 23 Feuerwehroldtimer zum Aktionstag am 23.06. nach Konstanz. Hans-Jürgen Oexl und Klaus Koch haben in monatelanger Arbeit die Kontakte zu Freunden roter Oldtimer geknüpft.
Das älteste Ausstellungsstück kommt aus Tettnang. Es handelt sich um eine Patentleiter aus dem Jahr 1897, die durch ihre zwei Meter hohen Räder auffällt. Die weiteste Anreise hat die Werkfeuerwehr Daimler-Chrysler aus Sindelfingen, die ihr Löschfahrzeug aus dem Jahr 1933 präsentiert.
Zahlreiche Fahrzeuge der Schweizer Kameraden sowie ein Fahrzeug des Bregenzer Feuerwehr Museumsvereins bieten in Deutschland selten zu sehende Exponate der Entwicklung von Fahrzeugtechnik.
Auch die Freiwillige Feuerwehr Konstanz bringt in die Ausstellung mit ihrer historischen Drehleiter aus dem Jahr 1927 sowie ihrem historischen Löschfahrzeug aus dem Jahr 1925 die ersten beiden motorisierten Konstanzer Einsatzfahrzeuge in die Ausstellung ein.
Die Ausstellung beginnt um 10 Uhr auf dem Konstanzer Münsterplatz und endet um 18 Uhr.
Nostalgie in Rot (Die Fahrzeuge als PDF-Datei)
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-06-22 12:44:08

21. Juni 2007 – Heiße Kiste

Roter Arnold wirbt um neue Feuerwehrleute

Zum 150-jährigen Jubiläum gibt es von der Stadtwerke Konstanz GmbH ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk für die Freiwilligen Feuerwehr Konstanz: Rund ein halbes Jahr wirbt ein Stadtwerke-Bus mit auffälliger Werbung um neue Feuerwehrangehörige und für die historische Begleitausstellung "Feuer und Flamme".
Seit dem 21. Juni 2007 fährt ein auffälliger Bus durch Konstanz. „Heiß auf Feuerwehr...? - Komm’, mach mit!“ lautet die Werbebotschaft, die überlebensgroßen Bildern aktiver Feuerwehrleute aus Konstanz transportiert wird.
Die in diesen Tagen seit 150 Jahre bestehende Freiwillige Feuerwehr Konstanz wirbt um neue Feuerwehrleute. Denn die älteste Selbsthilfeorganisation der Stadt braucht auch künftig engagierte, begeisterte und zupackende Frauen und Männer, die gemeinsam mit ihren Kameradinnen und Kameraden alles stehen und liegen lassen, um Menschen und Gütern in Bränden und anderen Unglücksfällen zu helfen.
Spätestens der demografische Wandel wird in allernächster Zeit dafür sorgen, dass Nachwuchsgewinnung der Feuerwehr zu einer echten Herausforderung wird. Die rückläufige Personalstärke der Jugendfeuerwehr in den vergangenen Jahren signalisiert, dass auf die Feuerwehr Personalprobleme zukommen. Mit 50 Jugendlichen ist die Jugendfeuerwehr nur noch halb so stark, wie noch vor fünf Jahren. Rund 80% des Feuerwehrnachwuchses rekrutiert die Feuerwehr traditionell aus ihrer Nachwuchsorganisation, nur 20% sind bisher Quereinsteiger, die nach dem 18. Geburtstag zur Feuerwehr kommen.
Die von Museumschef Tobias Engelsing im Zuge der Jubiläumsaktivitäten konzipierte und von der Agentur bbv, Siegrun Nuber, Konstanz, realisierte Kampagne zielt in verschiedene Richtungen:
  • Sie wendet sich zum einen an Jugendliche und möchte diesen Feuerwehr als eine äußerst sinnhafte, Freizeitbeschäftigung nahe bringen, die anderen Aktivitäten an Fun, Abenteuer, sozialer Betätigung und Action in nichts nachsteht.
  • Auch Quereinsteiger, die nach Konstanz zuziehen und hier ihren Lebensmittelpunkt finden, sollen mit der Buswerbung auf die Feuerwehr aufmerksam gemacht werden. Neubürgern, die außerhalb der Arbeitstelle Anschluss in Konstanz suchen, sind herzlich willkommen!
  • Schließlich weist der Bus auf das 150-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz hin, anlässlich dessen im Kulturzentrum eine große Sonderausstellung veranstaltet wird. Auch hier können Interessierte die enge Verbundenheit des städtischen Schicksals mit dem ihrer Feuerwehr während der letzten 150 Jahre anschaulich präsentiert erleben.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-06-24 22:32:56

05. Juni 2007 – Heiß auf Feuerwehr? Mach mit!

Hast Du Lust, in Deiner Freizeit mehr als nur ein Hobby auszuüben? Dann bist Du bei uns genau richtig! Feuerwehrdienst ist nämlich eine der interessantesten Tätigkeiten überhaupt! Warum wir es tun? Nun, darauf hat jeder seine eigene, persönliche Anwort. Klar, jeder von uns interessiert sich für Technik und anderen Menschen helfen wollen wir auch. Und: Wir sind eine starke Truppe! Schau doch einfach mal vorbei und überzeuge Dich selbst!

Kontakt

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Foto: Aurelia Scherrer (21. Juni 2007)
Nimm einfach Kontakt mit uns auf. Unter der E-Mail-Adresse ich-will-zur@feuerwehr-konstanz.de benennen wir Dir den Zugführer Deines Wohnortes als Ansprechpartner für erste Informationen. Er wird Dich zu einem Übungsdienst als Gast einladen, damit wir uns kennen lernen können.
Steht Dein Entschluss fest, bei uns mitzumachen, sendest Du uns Deinen Aufnahmeantrag zu. Du erhältst eine Einladung zum Aufnahmegespräch. Anschließend entscheidet der Feuerwehrausschuss über die Aufnahme.
Zunächst wirst Du im Rahmen des Grundausbildungslehrgangs das kleine Feuerwehr-Einmaleins erlernen. Lehrgänge für Sprechfunker und Atemschutz-Geräteträger schließen sich an. Die weitere Ausbildung bestimmt sich nach Anforderungen und Bedarf der jeweiligen Löschzüge.

Feuerwehrdienst und Anforderung

Wie stellen wir uns unsere neue Kameradin und unseren neuen Kameraden vor? Wir wünschen uns freundliche und sympathische Menschen in unseren Reihen. Da Feuerwehrdienst körperlich anstrengend ist, solltest Du gesund sein und unter keinen Erkrankungen leiden, die Dich beim Feuerwehrdienst einschränken. Asthma oder extremer Bluthochdruck vertragen sich beispielsweise nicht mit den körperlichen Anforderungen des Feuerwehrdienstes. Im Zweifel bitten wir einen Arzt, gemeinsam mit Dir zu prüfen, ob Du den gesundheitlichen Anforderungen gewachsen bist.
Da wir ehrenamtlich viel Zeit in Deine Ausbildung investieren werden, wünschen wir uns Kameradinnen und Kameraden, die für einen längeren Zeitraum (nicht unter zehn Jahren) bei uns bleiben.

Die Feuerwehr Konstanz

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Foto: Aurelia Scherrer (21. Juni 2007)
Die Feuerwehr ist in Löschbereiche gegliedert, in denen Züge für den Brandschutz sorgen. Ihnen gehören die im Zuständigkeitsbereich wohnenden Feuerwehrangehörigen an. Sondereinheiten bekämpfen spezielle Gefahren oder leisten Unterstützungshandlungen.
Du hast noch weitere Fragen? Klein Problem! Hier sind die Antworten:

Gefahren

Feuerwehrdienst zu leisten heißt zunächst einmal, mit Gefahren umzugehen. Dies lernen wir alle in den Lehrgängen und im zweiwöchentlichen Übungsdienst. Unser Ziel ist es nicht, unkontrolliertes Heldentum zu verkörpern, sondern möglichst alle Gefahren an einer Einsatzstelle rechtzeitig zu erkennen und auszuschalten, bevor sie uns zu einer echten Gefahr werden können. Das macht aber auch den Reiz an unserer Tätigkeit aus. Gegen Schäden, die wir im Feuerwehrdienst erleiden, sind wir über die Stadt Konstanz versichert.

Kameradschaft

Jeder von uns muss sich blind auf jeden anderen verlassen können, damit im Einsatz alles gut läuft. Kameradschaft ist keine leere Phrase und auch kein Synonym für Saufgelage. Es bedeutet, wechselseitig für einander ein zu stehen und sich – wenn es eng wird – darauf verlassen zu können, dass der/die „Andere“ einem hilft.

Verantwortung

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Foto: Martin U. Scheerer (15. März 2005)
Feuerwehrdienst zu leisten, heißt auch Verantwortung zu übernehmen. Dies umfasst die Teilnahme an Ausbildungen und Übungsdiensten. Und das umfasst vor allem die Verpflichtung, auf eine Alarmierung am Einsatz teil zu nehmen. Und weil es hierbei immer wieder mal zu Missverständnissen kommt, sagen wir das gleich ganz deutlich: die Teilnahme an Einsätzen ist grundsätzlich Pflicht, und nicht nur dann gerne gesehen, wenn es einem gerade passt. Wer gerne nach Tageslaune entscheiden möchte, ob er Feuerwehrdienst leisten will, oder lieber zu Hause bleiben möchte, weil das Fernsehprogramm interessant zu sein scheint, das Bett nachts um halb vier so ungemein gemütlich ist oder weil das Wetter gerade nicht auf „Hochsommer“ steht, ist in einem Verein besser aufgehoben.

Feuerwehrdienst und Beruf

Feuerwehrangehörige haben einen Anspruch darauf, dass Ihnen Lohn und Gehalt während der Dauer von Ausbildungen und Einsätzen durch den Arbeitgeber weiterbezahlt werden. Der Arbeitgeber kann beantragen, dass ihm dieser Aufwand durch die Stadt Konstanz ersetzt wird. Aus Gründen des Feuerwehrdienstes darf Feuerwehrangehörigen nicht gekündigt werden. Feuerwehrangehörige sind verpflichtet, ihren Arbeitgeber über vorhersehbare Abwesenheiten durch Lehrgänge oder Übungsdienste rechtzeitig zu informieren, damit dieser sich darauf einstellen kann.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-09-15 23:17:40

Juni 2007 – Das Jubiläum als Karikatur

File-id: 3543
Foto: Stefan Roth (20. Juni 2007)
Der Konstanzer Grafiker Stefan Roth veröffentlichte die Karikatur im "Anzeiger Konstanz“.
Autor: nea


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